Chemnitz
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Dienstag,  09. Feber  2010    


Christus Online ist ständig bemüht sein Angebot zu erweitern, aus diesem Grund hat sich der Autor entschlossen das Angebot von Christus Online umfassend zu ändern. Themen wie Kirche, Glaube, Bibel und Christentum werden von Christus Online zukünftig umfassender behandelt. Das Portal von Christus Online wird geändert und weitere Seiten werden in das Angebot von Christus Online aufgenommen. Die Seite über Chemnitz wurde in das Angebot von Christus Online aufgenommen, da der Autor aus Chemnitz stammt. Außerdem will Christus Online auf eine der schönsten Städte des Erzgebirges aufmerksam machen.

Das Stadtgebiet umfasst eine Bodenfläche von 220,85 km², die - hydrographisch gesehen - einen selbständigen Teil des Erzgebirgischen Beckens bildet.

Geographische Lage von Chemnitz

nördlicher Breite 50° 50' 03''
östlicher Länge 12° 55' 16''


        Bevölkerung in Chemnitz
           Bevölkerung: ca. 240.661
           (Stand: 30.06.2009)

Höhenlage von Chemnitz

Stadtmitte (Markt) 297 m über NN
Höchster Punkt (Klaffenbach) 523 m über NN
Tiefster Punkt (Wittgensdorf) 267 m über NN

davon
männlich:  ca. 115.216
weiblich:   ca. 125.445
Ortsschild von Chemnitz

Chemnitz liegt im Westen des Freistaates Sachsen. Chemnitz befindet sich im Erzgebirgsbecken, am Nordrand des Erzgebirges. Mit etwa 242.000 Einwohnern ist Chemnitz nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren des Bundeslandes. Chemnitz hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks.

Das bei Chemnitz mit rund sieben bis acht Kilometer schmale Erzgebirgsbecken zieht sich in Südwest-Nordost-Richtung durch das Stadtgebiet. Innerhalb des Beckens befindet sich der Beutenberg (420,9 m), welcher die Stadt im Nordosten abgrenzt.

Der Nordrand des Erzgebirges zeigt im Raum Chemnitz sein deutlichstes Relief. In dieser geologischen Einheit südlich der Linie vom Galgenberg in Euba (471,2 m) über den Adelsberg (508,4 m) nach Klaffenbach herrschen tonschieferähnliche Phyllite und Auensedimente vor. Zerschnitten durch die Täler der Würschnitz und Zwönitz erreicht diese Geländestufe südwestlich des Zusammenflusses zur Chemnitz Höhen von 500 bis 550 m über Normalhöhennull.

Das Stadtgebiet umfasst nach zahlreichen Eingemeindungen kein einheitliches geschlossenes Siedlungsgebiet. Die ländlichen Siedlungen vornehmlich östlicher Stadtteile sind vom Siedlungsgebiet der Chemnitzer Kernstadt getrennt, wogegen sich dieses teilweise über die westlichen Stadtgrenzen nach Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal fortsetzt.

Nach Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks, der infolge der am 10. Mai 1953 auf Beschluss der DDR-Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in "Karl-Marx-Stadt", zu Ehren von Karl Marx, ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Im Vorfeld des Beitritts Sachsens zur Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. April 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76 % der Bürger für den alten Namen "Chemnitz". Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1. Juni 1990, also noch vor dem formellen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Wiedererrichtung des Landes Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Chemnitz aufgelöst.

Chemnitz' Einkaufslandschaft ist geprägt durch nach der Wende entstandene Einkaufszentren und Kaufhäuser. Historisch gewachsene Einzelhandelsstrukturen finden sich deutlich weniger als in anderen Städten gleicher Größenordnung.  z.B.
Sachsen-Allee, Neefepark, Galeria Kaufhof, Galerie am Roten Turm, Rathaus Passage, Chemnitz Center, VitaCenter

Den innenstädtischen öffentlichen Personennahverkehr bedienen vier Straßenbahnlinien, 25 Stadtbuslinien der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG) und 27 Regionalbuslinien. Des Weiteren führt eine Stadtbahnlinie vom Stadtzentrum nach Stollberg, dabei befahren die Niederflurfahrzeuge sowohl das Straßenbahn- als auch das Eisenbahnnetz.

In Chemnitz wird ein meißnischer Großstadtdialekt gesprochen, der Einflüsse aus dem Vorerzgebirgischen aufweist. Neben dem bereits dort beschriebenen no wird in Chemnitz häufig hier (sächs. hioorr) als Füllwort verwendet. Auch die Verwendung des Wortes tun als Hilfsverb ist häufig anzutreffen (Beispiel: Mir tun mal da hingehn).

Hier finden Sie Sprechzeiten von wichtigen Ämtern der Stadt Chemnitz (Auswahl)

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

            Sozialamt, Leistungsstellen für Sozialhilfe, Amt für Jugend und Familie, Kassen- und Steueramt
8.30-12.00
  8.30-12.00
14.00-18.00
  -
  8.30-12.00
14.00-18.00
  8.30-12.00

            Leistungsstellen für Arbeitslosengeld II (ARGE)
8.00-11.00
  8.00-11.00
14.00-18.00
  -
  8.00-11.00
14.00-18.00
  8.00-11.00

            Bürgeramt, Ordnungsamt (außer Ausländerbehörde), Standesamt
8.30-12.00
8.30-18.00
  -
8.30-18.00
8.30-12.00


Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in 39 Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel, Euba, Grüna, Klaffenbach, Kleinolbersdorf-Altenhain, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis 68 der Sächsischen Gemeindeordnung. Diese Stadtteile kamen im Zuge der letzten Eingemeindungswelle nach 1990 als ehemals eigenständige Gemeinden zur Stadt Chemnitz hinzu und genießen daher diese Sonderstellung gegenüber den anderen Stadtteilen.

 Interessantes zur Stadtgeschichte



Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt im gespaltenen Schild rechts in Gold zwei blaue Pfähle, links in Gold einen aufgerichteten, schwarzen, rot bewehrten Löwen. Über dem rot ausgeschlagenen Bügelhelm mit Medaillon und blausilbernen Decken zeigt es eine goldene Krone, daraus wachsend zwei mit Mundlöchern versehene silberne Büffelhörner, beide außen mit je fünf dreiblättrigen silbernen Lindenzweigen besteckt.

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