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Kirche in Chemnitz
Montag,  15. März  2010    


Losungen
Losung für Montag,
15. März 2010

Gott, dein Weg ist heilig.

Psalm 77,14

Jesus sprach: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Markus 8,34
Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Auch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

(Lutherbibel 1984 - Apostelgeschichte 2, 37 - 47)

So begann die Geschichte der ersten christlichen Gemeinden, dies war die Geburtsstunde der Kirche. Lange nach der Kreuzigung, der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu, zu Pfingsten. Petrus überführte die Juden mit seinen Worten, das sie Jesus verleugnet und verraten hatten und somit umgebracht hatten, aber Gott ihn wieder aufgerichtet hat. (Lutherbibel 1984 - Apostelgeschichte 2, 14 - 36)   Er zeigten ihnen aber auch, das Jesus der Herr, der Sohn Gottes ist und jeder der sich zu ihm bekennt Befreiung von seinen Sünden erfährt.

Kirche (von alem. kilche, chilche, ahd. chirihha, mnd. kerke) ist eine soziale Organisationsform von Religion. Der Begriff´wurde nach Jacobson durch keltische Christen von Britannien aus nach Mitteleuropa gebracht und findet seit dem überwiegend Anwendung auf Religionsgemeinschaften einer christlichen Konfession. Die Ekklesia ist in verschiedenen Kirchen organisiert.   (*1)

Die Ekklesia (griech.: Ekklesia ekklesía, lat.: ecclesia; die Herausgerufene) ist im Christentum die Gemeinschaft derer, die von Jesus Christus durch das Evangelium aus der Welt herausgerufen wurden, sich um ihn versammeln im Gottesdienst und von ihm zum Glaubenszeugnis und Dienst der Liebe gesendet werden. Sie organisiert sich in der Kirche, wird aber auch selbst zum Teil als Kirche bezeichnet. Je nach Bibelausgabe wird der Begriff Ekklesia unterschiedlich übersetzt: Kirche (katholische Übersetzungen) Gemeinde (die meisten protestantischen Übersetzungen, z.B. Luther-Bibel, Zürcher Bibel) Versammlung (Elberfelder Bibel bis zur Revision 1975)   (*2)
  Quellen: Kirche, Ekklesia   (*1) http://de.wikipedia.org   (*2) http://de.wikipedia.org

Kirche in der DDR

Das Verhältnis der DDR gegenüber der Religion sowie den Kirchen war von Anfang an schwierig und voller Spannungen. Der atheistische Marxismus-Leninismus, die Staatsideologie der DDR, postulierte ein Verschwinden von Religion auf dem Weg zum Kommunismus, auf dem sich die DDR sah. Die Kirchen waren für den Staat schon aus diesem Grund ideologische Gegner. Weitere Gründe waren das Verhalten der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus (Kollaboration) und die dem Kommunismus/Sozialismus gegenüber ablehnende Haltung der Kirchen.

Religionsfreiheit war in der DDR in der Verfassung festgeschrieben und wurde formal auch gewährt. Es gab eine sehr strikte Trennung von Kirche und Staat. Der Religionsunterricht an den Schulen wurde abgeschafft. Auch eine Einziehung der Kirchensteuer durch den Staat gab es nicht. Von staatlicher Seite war das Staatssekretariat für Kirchenfragen beim Ministerrat der DDR zuständig.

Die Kirchen konnten ihre eigenen Verhältnisse weitgehend eigenständig regeln. Es gab kirchliche Verlage und Zeitungen und großes kirchliches Engagement auf sozialem Gebiet. Dennoch versuchte die DDR, den Einfluss der Kirchen zurückzudrängen und vor allem junge Menschen kirchlichem Einfluss zu entziehen.

In der Entwicklung der DDR, deren Bevölkerung ursprünglich mehrheitlich protestantisch geprägt war, nahm die Zahl religiös gebundener Menschen, also auch der Mitglieder der Kirchen, erheblich und dauerhaft ab. Der prozentuale Anteil von Mitgliedern der evangelischen Kirchen an der Gesamtbevölkerung ging von 85 % im Jahr 1950 auf etwa 25 % 1989 zurück. Der Anteil der Katholiken sank im gleichen Zeitraum von 10 % auf 5 %. Christen waren gegen Ende der DDR eindeutig in einer Minderheitenposition. An der staatlichen Jugendweihe nahm zumindest in den Städten fast jeder Jugendliche teil. Es gab nur wenige Gebiete wie beispielsweise das Eichsfeld, die auch zum Ende der DDR-Zeit stark christlich geprägt waren. Die DDR-Kirchenpolitik war bis zu einem bestimmten Grade also erfolgreich und hat auch nach 1990 dazu geführt, dass die Mehrheit der Ostdeutschen nicht religiös ist. Sie konnte aber nicht verhindern, dass die christlichen Kirchen ein eigenständiger gesellschaftlicher Faktor blieben. Die Geschichte der Wende zeigte dann, dass sich gerade in den evangelischen Kirchen ein großer Teil der Menschen fand, teilweise ohne selber religiös zu sein, die zu den Trägern der Wende wurden.

Erlöserkirche Chemnitz - Fotograf der Autor Der Methodismus entstand im 18. Jahrhundert als eine Erneuerungsbewegung innerhalb der anglikanischen Kirche in England (Church of England). Ein Studentenkreis in Oxford, der von den Brüdern John und Charles Wesley geleitet wurde, kann als Ursprung dieser Bewegung angesehen werden. Die Hingabe und Disziplin, mit der sie ihr Christsein lebten, vor allem die Verbindung von Bibellektüre und sozialer Arbeit, wurde von außen als besondere Methode empfunden und brachte ihnen den Spottnamen "Methodisten" ein, den die Bewegung später als Ehrennamen annahm und beibehielt.

Zwei Faktoren führten zur Bildung einer neuen Kirche: die Ablehnung durch die anglikanische Kirche, aus der Wesley eigentlich nie austreten wollte - und die rasche Ausbreitung der Bewegung in Nordamerika. Nach Nordamerika kam der Methodismus durch deutsche Auswanderer. Dort konstituierte sich 1784 die erste methodistische Kirche. Durch Rückkehrer von Amerika kam der Methodismus nach Deutschland.

Im 20. Jahrhunderts kam es in Etappen zu Zusammenschlüssen von "Wesleyaner" und "Bischöflicher Methodistenkirche" und 1968 zum Zusammenschluss von Methodistenkirche" und "Evangelischer Gemeinschaft" zur "Evangelisch-methodistischen Kirche" (EmK).

Finanziell trägt sich unsere Kirche durch freiwillige Spenden, obwohl sie als Körperschaft des öffentlichen Rechtes das recht zum Kirchensteuereinzug hätte. Konkret sieht das so aus, dass jeder Gemeindebezirk entsprechend seiner Gliederzahl und seiner allgemeinen Finanzkraft eine monatliche Summe an die Gesamtkirche abzuführen hat - die sogenannte "Umlage".   Aus diesem zentralen Umlagetopf werden alle Pastorengehälter bezahlt. Was jede Gemeinde darüber hinaus finanziell braucht, um ihre Kosten zu decken (Bewirtschaftung, Projekte, Verwaltung, Bau usw.) muss sie über ihre Gemeindeglieder selbst aufbringen.

Zur EmK (Evangelisch-methodistischen Kirche) in Chemnitz gehören zwei Gemeinden, die Friedenskirche und die Erlöserkirche, sowie das Bethanien Krankenhaus Chemnitz. Etwa 60 Millionen Methodisten in 68 methodistischen Kirchen in 90 Ländern dieser Erde bilden den "Weltrat methodistischer Kirchen". In Deutschland gehören ca. 80.000 Menschen in 605 Gemeinden mit 358 Pastoren und Pastorinnen sowie 1250 Laienprediger/innen und Predigthelfer/innen zur EmK.

Eine starke Gemeinschaft, wie ich meine, aber es gibt noch andere Kirchen in Chemnitz. So sind die Landeskirchen, wie z.B. die Lutherkirchen auch in Chemnitz vertreten. Diese sind wiederum in der EKD (Evangelische Kirche Deutschland) zusammengeschlossen. Die Evangelische Kirche in Deutschland ist der Zusammenschluss der 23 weithin selbständigen lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in Deutschland. 25,4 Millionen Christen gehören den Landeskirchen mit ihren 16.100 rechtlich selbständigen Kirchengemeinden an.

Auch die Römisch-katholische Kirche ist in Chemnitz vertreten. Die katholische Kirche in Deutschland bildet den institutionellen Rahmen für über 26 Millionen Christen. Die Gemeinden, Bistümer, Orden, Verbände, Caritas, Deutsche Bischofskonferenz, Hilfswerke und der Vatikan bilden die unterschiedlichen Teilbereiche. Zusammen ergeben sie ein komplexes Gefüge, welches die Struktur der Katholischen Kirche in Deutschland ausmacht.

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Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt im gespaltenen Schild rechts in Gold zwei blaue Pfähle, links in Gold einen aufgerichteten, schwarzen, rot bewehrten Löwen. Über dem rot ausgeschlagenen Bügelhelm mit Medaillon und blausilbernen Decken zeigt es eine goldene Krone, daraus wachsend zwei mit Mundlöchern versehene silberne Büffelhörner, beide außen mit je fünf dreiblättrigen silbernen Lindenzweigen besteckt.

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