Chemnitz
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Montag,  15. März  2010    


Basisdaten der Stadt Chemnitz
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Kreis: Chemnitz, Stadt
Fläche: 220,85 km²
Einwohner: 240.661 (30. Juni 2009)
Bevölkerungsdichte: 1.089 Einwohner je km²
Arbeitslosenquote: 13,6 % (30. Juni 2009)
Geographische Lage: 50° 50' N, 12° 55' O
Tiefster Punkt: 267 m ü. NHN
Höchster Punkt: 523 m ü. NHN
Höhe Marktplatz: 297 m ü. NHN
Postleitzahlen: 09001-09247 (alt 90xx)
Vorwahlen: 0371
037200 (Wittgensdorf)
037209 (Einsiedel)
03722 (Röhrsdorf)
03726 (Euba)
Kfz-Kennzeichen: C
Gemeindeschlüssel: 14 1 61 000
UN/LOCODE: DE CHE
Stadtgliederung: 39 Stadtteile
inkl.8 Ortschaften
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
09111 Chemnitz
Offizielle Website: www.chemnitz.de
E-Mail-Adresse: pressesprecher@chemnitz.de

Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Stadt Chemnitz, gehört Georgius Agricola.

* 24. März 1494 in Glauchau; 21. November 1555 in Chemnitz, mit bürgerlichem Namen Georg Pawer bzw. Bauer (sein Professor in Leipzig Petrus Mosellanus riet ihm, seinen Namen zu latinisieren), war ein deutscher Wissenschaftler, Humanist und Arzt, und wird auch als Vater der Mineralogie bezeichnet.

1531 wurde er Stadtarzt in Chemnitz, dort hatte er viermal das Bürgermeisteramt inne (1546, 1547, 1551 und 1553). Zudem war er im Staatsdienst als sächsischer Hofhistoriograph beschäftigt.

Internetseite Agricola-Forschungszentrum Chemnitz:
 www.georgius-agricola.de
Georgius Agricola, der Stadtmedicus und Bürgermeiste von Chemnitz

Karl Stülpner, ist wohl die legendenumwobenste und zugleich umstrittenste Person des Erzgebirges. * 30. September 1762 in Scharfenstein; 24. September 1841 in Scharfenstein war ein erzgebirgischer Volksheld.

Vielen ist er vor allem als verwegener Jäger und Beschützer der Armen, als "sächsischer Robin Hood" bekannt. Jedoch ist nicht alles, was in Romanen und volkstümlichen Theaterstücken ihm zugeschrieben wird, tatsächlich belegt.

Er wuchs unter den Ärmsten der Armen auf und verlor frühzeitig seinen Vater, so dass er sich an dessen Stelle um die Familie kümmern mußte. Eine große Hungersnot ging in dieser Zeit um. Schließlich mußte die Familie ihr Haus verkaufen.

1772 hielt er sich beim Förster Müller in Ehrenfriedersdorf auf und jagde anschließend in den Wäldern um Marienberg. 1778 trat er freiwillig in den Kriegsdienst ein. Danach kehrte er zu seiner Mutter zurück, verdiente sein Brot durch Gelegenheitsarbeit und begann zu wildern. 1780 verpflichtete sich Karl Stülpner in Chemnitz und wurde ein Jahr später zu den Grenadieren nach Zschopau versetzt. Da die Offiziere von seiner Begabung zu wildern wußten, konnte er hier mit dem Einverständnis seiner Vorgesetzten ungestört wildern. Nach einer Schlägerei mit einem Jägerburschen wurde er in Chemnitz inhaftiert, wo er jedoch bei einem Marsch fliehen konnte.

Internetseite über Karl Stülpner:
 www.westerzgebirge.com
Quelle:   http://de.wikipedia.org

Friedrich (Fritz) Carl Heckert; * 28. März 1884 in Chemnitz; 7. April 1936 in Moskau war ein deutscher Politiker (SPD, KPD). Er war 1923 kurzzeitig Wirtschaftsminister von Sachsen.

1902 trat er der Bauarbeitergewerkschaft und der SPD bei. Sein politischer Standpunkt veränderte sich aber stetig weiter nach links. In der Zeit des Ersten Weltkriegs war Heckert einer der Mitbegründer der Spartakusgruppe und der USPD. Aus der Spartakusgruppe ging 1918 der Spartakusbund hervor, in dem er, wie auch in der USPD, Mitglied war. 1918 wurde er Vorsitzender des Chemnitzer Arbeiter- und Soldatenrates. Darüber hinaus gehörte Fritz Heckert zu den Gründern der KPD.

Auch war Heckert Redakteur in Berlin-Schöneberg. Von 1924 bis 1933 vertrat er die KPD als Abgeordneter im deutschen Reichstag. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde er am 25. August 1933 ausgebürgert. Er zog nach Moskau. In Moskau starb Heckert am 7. April 1936 an einem Schlaganfall. Seine Urne wurde an der Kremlmauer beigesetzt.

In der DDR wurde Fritz Heckert zum Helden stilisiert und sein Name einer Vielzahl von Einrichtungen, Straßen, Schulen usw. verliehen. Sein Geburtshaus in der Mühlenstraße wurde in der DDR abgerissen und lageversetzt wieder originalgetreu aufgebaut. Heute ist es unter der Bezeichnung "Heck-Art-Haus" ein Teil der Chemnitzer Kunstszene.

Quelle:   http://de.wikipedia.org
Geburtshaus von Fritz Heckert

Richard Hartmann (Maschinenfabrikant)

Richard Hartmann; * 8. November 1809 in Barr, Elsass; 16. Dezember 1878 in Chemnitz war ein deutscher Maschinenfabrikant.

Richard Hartmann war Sohn eines Weißgerbers. In seiner elsässischen Heimat erlernte er den Beruf des Zeugschmieds. 1828 begannen seine Wanderjahre, in denen er 1832 Chemnitz erreichte, angeblich nur mit 2 Talern in der Tasche. In Chemnitz begann Hartmann für verschiedene frühe Fabrikanten zu arbeiten.

Einer seiner Arbeitgeber war Carl Gottlieb Haubold, der als Begründer des Chemnitzer Maschinenbaus gilt. In Haubolds Firma brachte es Hartmann vom Gesellen (Gehilfe) bis zum Akkordmeister.

1837 erwarb er das Bürgerrecht. Im gleichen Jahr verließ er die Hauboldsche Fabrik und kaufte zusammen mit seinem Berufskollegen Karl Illing ein Maschinenbaugeschäft in der Annaberger Straße am Fuße des Kaßbergs.

Hier reparierten Hartmann und Illing zusammen mit drei Gesellen Baumwollspinnmaschinen.

Quelle:   http://de.wikipedia.org
Das Geschäft florierte und nach kurzer Zeit wurde die Fabrikation ganzer Spinnmaschinen aufgenommen.

Das Jahr 1848 war ein Meilenstein im Leben von Richard Hartmann und seinem Unternehmen. Zusammen mit Theodor Steinmetz gelang der Firma die Herstellung der ersten Dampflokomotive. Die sächsische Staatsregierung hatte den Schritt zum Lokomotivbau mit einem Kredit von 30.000 Talern unterstützt, um importunabhängig eine eigene Lokomotivproduktion zu entwickeln.

1870 erfolgte die Umwandlung des Unternehmens in die Sächsische Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG. Zu dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen bereits 2.700 Mitarbeiter. Hartmann übernahm den Vorsitz des Verwaltungsrates.

Richard Hartmann wohnte in unmittelbarer Nähe zu seiner Fabrik in einer Villa an der Kaßbergstraße. Hier starb er am 16. Dezember 1878 an den Folgen eines Gehirnschlages.

Seit 1880 ist die der Fabrik am nächsten liegende Straße nach ihm Hartmannstraße benannt. Ebenso tragen die im Jahr 2002 eröffnete Vierfeld-Sporthalle, die auf dem ehemaligen Firmengelände steht, und ein Chemnitzer Berufsschulzentrum seinen Namen. Von den ehemaligen Fabrikbauten sind nur noch wenige erhalten, darunter eine unter Denkmalschutz gestellte, nach Hartmann benannte Maschinenhalle sowie das heute als Polizeidirektion dienende Gebäude der Hauptverwaltung.
Johann Neefe; * 29. August 1499; 7. Juli 1574 zu Dresden war Leibarzt der Kurfürsten Moritz und August von Sachsen und auch Kurator der Hofkapelle zu Dresden. 1563 und 1564 wirkte er als ärztlicher Ratgeber von Kaiser Ferdinand I. wo er die Tafelgespräche des Kaisers aufzeichnete. Er war Stifter in seiner Heimatstadt Chemnitz.

An das Tuchmacher- und Patriziergeschlecht der Neefes, von denen mehrere Bürgermeister der Stadt Chemnitz abstammen, erinnert auch die Neefestraße in Chemnitz.

Quelle:   http://de.wikipedia.org
Das Jagdschloss Augustusburg wurde in den Jahren 1568 bis 1572 oberhalb der gleichnamigen Stadt auf dem 516 m hohen Schellenberg am Nordrand des Erzgebirges errichtet. Die weithin sichtbare Schlossanlage liegt ca. 15 km südöstlich von Chemnitz.

Bis zum Bau des Jagdschlosses befand sich an selbiger Stelle eine ältere Burganlage derer von Schellenberg. Diese wurde um 1210/30 errichtet und nach der so genannten Schellenberger Fehde im Jahre 1324 an die Wettiner verliehen und im späten 14. Jahrhundert noch weiter ausgebaut. Die Burg wurde in den Jahren 1528 und 1547 durch Brand sowie durch Blitzschlag stark beschädigt. Eine Abbildung im Altarbild der Schlosskirche könnte die damalige Schellenburg darstellen, ist aber unbelegt.

Der Entwurf für das Schloss wurde lange Zeit dem Baumeister und Bürgermeister von Leipzig Hieronymus Lotter zugeschrieben. Fest steht jedoch, dass bei der Berufung Lotters schon ein fertiges Modell des Schlosses existierte. Ihm wird nach heutigem Kenntnisstand nur die Rolle eines Oberbaumeisters zugestanden, der nach fertigen Entwürfen baute. Die zwei von ihm gefertigten Pläne basieren auf dem schon fertigen Holzmodell. Die vermerkten Änderungsvorschläge lehnte der Kurfürst sämtlich ab. Nur Teile der Treppenanordnung und die teilweise Gestaltung der Dächer werden seinem Einfluss zugeordnet. Nachweisbar sind die Entwürfe von Teilen des Nordportals und der Kapelle des Jagdschlosses durch den Oberwerksmeister Lotters Erhardt van der Meer.

Quelle:   http://de.wikipedia.org
Hier noch einige Downloads

Die 95 Thesen von Martin Luther:
   Deutsch (pdf)      Lateinisch (pdf)

Die Geschichte des Methodismus:
   Zum Methodismus (pdf)

Gedanken zum Abendmahl:
   Zum Abendmahl (pdf)

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Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt im gespaltenen Schild rechts in Gold zwei blaue Pfähle, links in Gold einen aufgerichteten, schwarzen, rot bewehrten Löwen. Über dem rot ausgeschlagenen Bügelhelm mit Medaillon und blausilbernen Decken zeigt es eine goldene Krone, daraus wachsend zwei mit Mundlöchern versehene silberne Büffelhörner, beide außen mit je fünf dreiblättrigen silbernen Lindenzweigen besteckt.

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